CDU Rüttenscheid

CDU-Fraktion fordert die Stadt auf, das „Volunteer-Programm“ der Ruhr 2010 zu übernehmen – Einsatzmöglichkeiten in den Kultureinrichtungen

Die CDU-Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, die im Kulturhauptstadtjahr von der Ruhr 2010 eingesetzten „Volunteers“, die als freiwillige Helfer und Gästeführer zahlreiche Veranstaltungen begleitet und Touristen geführt haben, auch in Zukunft für das Kulturprogramm der Stadt einzusetzen.
Dazu die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Susanne Asche: „Zurzeit arbeiten 329 Essener Bürger im Pool der Ruhr 2010 ehrenamtlich als Kulturbotschafter und Gästeführer an verschiedenen Orten der Stadt mit, weitere 126 warten auf ihren Einsatz. Das Programm hat bewiesen: Die Freiwilligen sind hoch engagiert und daran interessiert, sich weiter in den Dienst der Kultur zu stellen. Die Nachfrage nach den Schulungen und Einsatzmöglichkeiten war so groß, dass heute noch eine beachtliche Warteliste besteht. Der Einsatz von Ehrenamtlern im Kulturbereich hat einen doppelten Effekt: Die Stadt kann ihre Angebote ausbauen und zugleich Multiplikatoren gewinnen, die in ihrem Umfeld für die Kultur in Essen werben. Dieses Potenzial darf man nicht vernachlässigen, zumal die Schulung durch die Volkshochschule Essen ohne Mehrkosten möglich wäre. Die Vermittlung könnte über das Kulturbüro eventuell in Verbindung mit der Ehrenamt Agentur geschehen.
 
Der Vorsitzende des Historischen Vereins, CDU-Ratsherr Hans Schippmann, sieht ein hervorragendes Feld für ehrenamtliche Kulturarbeit im Haus der Essener Geschichte in der ehemaligen Luisenschule: „Das Haus der Essener Geschichte ist nicht nur Stadtarchiv, sondern auch Heimat der Essener Geschichtsvereine und Geschichtsinitiativen. Die Vermittlung der Geschichtskultur war schon immer eine wichtige Aufgabe der Vereine. So betreut der Historische Verein das im Haus der Essener Geschichte untergebrachte Archiv „Dr. Ernst Schmidt“ nach dessen Tod. Mit der Unterstützung von freiwilligen Helfern könnte die neu errichtete Dauerausstellung zur Geschichte von Essen im 20. Jahrhundert, die im Februar 2011 eröffnet wird, länger für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Auch die Einbeziehung der dezentralen Orte der Erinnerung in den Stadtteilen wäre mit Ehrenamtlichen endlich angemessen umsetzbar. Ich werbe daher dafür, ehrenamtliches Engagement stärker zu fördern.“
 
(www.cdu-fraktion-essen.de)