Gegen die Außengastronomie
Die traditionelle Entwicklung der Rüttenscheider Straße ist Ausdruck eines modernen, städtischen Lebens bei dem der Markt der sich entwickelnden Gastromeile sichtbar durch Angebot und Nachfrage reguliert wird. Diese vielfältige und bunte Entwicklung ist auch gut so, meinen die CDU Bezirksvertreterinnen Heidemarie von Münchhausen und Hannelore Pintzke. Das lebendige Rüttenscheid soll sich weiter entwickeln dürfen und positiv unterstützt werden.
Das Aufstellen von Tischen und Stühlen vor Cafes und Restaurants und somit das Verhältnis zwischen Gästen und Fußgängern auf der Rü muss stimmen! Die Einen wollen verweilen und die Anderen ungehindert Ihren Weg nehmen können. Hierfür gibt es Auflagen, die durch das Ordnungsamt überprüft und auch geahndet werden können. Auch sind wir bei der Vermittlung behilflich, so die CDU Vertreterinnen. Bei Neuanträgen wird die BVII angehört. Die negative Position des SPD Bezirksbürgermeisters ist hinreichend bekannt. Die Fraktionsvorsitzenden der SPD, die LINKE und der Grünen nebst einigen Kollegen, wohnen in einer Gartenkolonie mit Gärtchen hinten und vorne, mehrheitlich im schönen Stadtwald und in Rellinghausen. Die gleichen Mitglieder der BVII entscheiden dann, ob die „Rüttenscheider“, die mit bis zu acht, teilweise auch mehr Parteien in einem Wohnhaus wohnen und nicht immer über einen Balkon oder Gärtchen verfügen, wo-, in welcher Anzahl- und ob überhaupt auf der Rü oder im Christinenpark gesessen werden darf.
Für die BV-Mitglieder der CDU ist es unverständlich, dass die Grünen in der letzten Wahlperiode in Kooperation mit der CDU gemeinsam für die Außengastronomie auf der Rü eingetreten sind und heute von ihnen ein völlig anderer Kurs gefahren wird. Die von der SPD diktierte Richtung wird akzeptiert, um die knappe rot-rot-grüne Mehrheit in der BVII zu behaupten, die fadenscheinlich dem angeblichen Kommerz auf der Rü den Kampf ansagt.
Jedenfalls werden wir nicht müde werden, weiterhin zu versuchen einen Konsens innerhalb der Bezirksvertretung zu finden, um eine von den Rüttenscheidern akzeptierte Lösung herbeizuführen. Hier ist sich die CDU in der BV II einig.